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Test des Datums.

1. Einführung
Ungeachtet der Art des Schauspiels, auch über die Jahre seiner historischen Entwicklung betrachtet, war und ist jedes Schauspiel körperlich. Dabei variieren zwar die Anteile der Körperlichkeit, also der körperlichen Beteiligung

***Im Grunde genommen sind wir alle Schauspieler. Nur der mögliche Grad der Bewusstheit unterscheidet uns dabei. Wir zeigen unterschiedlichen Kontakten unseres Umfeldes stets andere Varianten unseres Ich. Gegenüber unserer Familie geben wir uns anders als unter Kollegen und wieder anders gegenüber Fremden usw. – Wir setzen stets eine andere Maske auf und schlüpfen in eine andere Identität. Je weniger wir eine Identität kennen oder bereits erprobt haben, desto großer ist unsere Angst, unser Respekt und auch eine mögliche Abneigung gegenüber der entsprechenden Rolle. Einfach deswegen, da auch hier wieder entsprechende Reflexmuster fehlen, die nur durch Aneignung gebildet und abgerufen werden können.

Die Filmindustrie hat in den Jahren ihres Bestehens eine rasante Entwicklung genommen, die, je weiter sie fortschreitet, umso rasanter wird. Eine Entwicklung, angefangen von der ersten Zeit der bewegten Bilder, über … Von dieser Entwicklung waren und sind maßgeblich auch Schauspieler betroffen.

Technik oder Prinzip/Methode
Physical Camera Acting (PCA) kann als eine Art Weiterentwicklung des klassischen Bühnenkampfes betrachtet werden. Weiterentwickelt hinsichtlich des Kontextes, in dem es angesiedelt ist, aber auch in seiner spezialisierten, technischen Ausprägung und Umsetzung. Dies zeigt sich vor allem in der Unterscheidung zwischen Technik und Methode/Prinzip. Während der Bühnenkampf sich primär mit der Umsetzung von konkreten Techniken, wie etwa Faustschlägen, Tritten, Stürzen oder auch den Einsatz von Waffen bezieht, beschäftigt sich das PCA zunächst mit den dahinter liegenden Prinzipien und Methoden, die für die Umsetzung relevant sind.

Es geht also weniger um ein konkretes Wissen über spezielle Techniken, sondern vielmehr um die funktionellen Grundlagen, welche auf den ersten Blick natürlich zwangsläufig körperlicher Natur sind, doch eben nicht ausschließlich, wie sich bei eingehender Analyse herausstellen wird. Ziel des PCA ist es letztlich, dem Nutzer eine Art universeller Grundlage bezüglich relevanten Funktionsprinzipien zu vermitteln, mit denen er in die Möglichkeit versetzt wird, mehr oder weniger jedwede technische Variante eigenständig umzusetzen, ,vorausgesetzt, er kennt die funktionellen Grundlagen und in Abhängigkeit des Szenischen Kontextes relevanten Prinzipen, die zum Einsatz kommen. Mit anderen Worten wird ein in PCA geschulter Schauspieler nicht zum Spezialisten von bestimmten Techniken oder Kameraspezifischen Umsetzungsvarianten sondern vielmehr zu einem Entwickler von passenden Techniken für eine jeweils aufkommende Situation.

Das ergebnisorientierte Armutszeugnis